Spanischer Elternverein

25. Aniversario Asociacion de Padres de Familia 

25 Jahre spanischer Elternverein

 
 


 

26. März 2006 Spanischer Elternverein startet ins Jubiläumsjahr

 Mit einem Dankesgottesdienst startete am Sonntag der Spanische Elternverein in sein Jubiläumsjahr. Während des Gottesdienstes in St. Josef begrüßte Erster Vorsitzende Luis Galvez alle Gäste und freute sich auch über die Anwesenheit der beiden "Festpresidente Don José Seib und Don Roberto Roth".

Zur Feierlichkeit sang der Chor der katholischen Mission aus Rüsselsheim und die vereinseigene Folkloregruppe bot spanische Tänze dar.

Auch der frühere stellvertretende Vositzende Antonio Lazo war bei der Feierlichkeit anwesend und forderte zum Applaus für den Vorsitzenden Luis Galvez auf, der dieses Amt seit der Gründung inne hat.

Im Anschluss an den Gottesdienst fand im Gemeindehaus, dem Ort der Gründung vor 25 Jahren, ein Empfang für die Mitglieder und Gäste statt.

Ausstellung zum Jubiläum im Rathaus

Im Rathaus in Hausen wurde die Ausstellung zur Geschichte des spanischen Elternvereins eröffnet, die bis Ende Juni 2006 besucht werden kann.

  Foto: Michael

 Spanisches Waldfest 27. / 28. Mai 2006

Unser Jubiläumswaldfest war trotz der widrigen Wetterbedingungen wieder ein voller Erfolg. Dazu haben die vielen Helfer, die verschiedenen Folkloregruppen, Roberto Moreno und Tom Jet & The Starlighters sowie die vielen Fans unseres Waldfestes beigetragen.

Die Festeröffnung mit dem Fassanstich nahm unser Bürgermeister Bernd Roth vor.

Foto: Michael

Die Spanische Nacht wurde musikalisch gestaltet von Roberto Moreno, der es wie immer geschafft hat, Regen und schlechtes Wetter einfach weg zu spielen.

Der Besuch war zahlreich und wir bedanken uns bei allen Besuchern aus Obertshausen,dem Kreis Offenbach und von wo sie immer den Weg zu uns gefunden haben, denn ohne Sie wäre ein solches Fest nicht möglich.

Auch am Sonntag hatte der Wettergott ein einsehen und verschonte uns von Regen und lies am Nachmittag sogar die Sonne scheinen. Dadurch hatte Tom Jet & The Starlighters wie immer leichtes Spiel, die Stimmung zum Kochen zu bringen.

Und nicht zu vergessen, Christine von den Crazy Cats war auch mit dabei.

Alle Besucher hatten viel Spaß und die Schlangen vor der Kasse gehören zu einem Waldfest, denn wir alle machen das ehrenamtlich und sind keine Profis.

Am Nachmittag dann, kam der folkloristische Teil mit Gruppen der portugiesischen Gemeinde aus Offenbach und Gruppen des spanischen Elternvereins aus Obertshausen.

Weinprobe von Weinen aus verschiedenen Regionen Spaniens

In unserem Vereinsheim gab es im Rahmen der Festlichkeiten zum Jubiläum auch eine Weinprobe mit ausgesuchten Weinen aus verschiedenen Anbaugebieten Spaniens.

  Fotos: Michael

Jubiläumsfeier zum 25 jährigen Bestehen

Ein Besonderheit unserer Jubiläumsfeier ist die Teilnahme des Musikzuges Banda de Tambores y Cornetas     Virgen del Carmen   aus  Alguazas  in der Provinz Murcia in Spanien sowie Vertretern der Gemeinde. Zu unserem Fest kamen auch der Bürgermeister der Gemeinde Caravaca del la Cruz auch aus der Provinz Murcia.

Empfang unserer Gäste aus Spanien am Freitag, 03.06.2006

Begrüßt wurden die Gäste von einer Delegation unseres Vereines, an seiner Spitze Luis Galvez und Bürgermeister Bernd Roth.

Ein besonderer Dank geht an die TGS Hausen bei der unsere Gäste für die nächsten Tage Unterkunft gefunden haben und die sich um die erste Verpflegung kümmerte. Desweitern dem Wirt des Vereinslokals und seinen fleissigen Helfern die sich um die weitere Verpflegung kümmerte. Für das Frühstück kümmerten sich die Frauen unseres Vereins, die frühmorgens die Gäste bewirteten und so für einen guten Start sorgten. Auch diesen fleissigen Helferinnen und Helfern gilt unser besonderer Dank.

Offizielles Programm am Samstag, 03.06.2006

Bürgermeister Bernd Roth und 1. Stadtrat Hubert Gerhards sowie Mitglieder des Magistrats der Stadt Obertshausen emfingen unsere Gäste aus Alguazas und Caravaca del la Cruz im Rathaus. nach den Ansprachen der Bürgermeister, dem Verteilen der Gastgeschenke und dem Eintrag in das goldene Buch der Stadt Obertshausen. lud Bernd Roth zu einem kleinen Umtrunk ein.

Im Anschluss an den Empfang ging es auf eine Stadtrundfahrt, bevor die Gruppe Bandas de Tambores y Cornetas Virgen del Carmen am Nachmittag ihren ersten Auftritt beim Fressgass Fest in Obertshausen hatten.

Der Auftritt auf dem Fressgassfest in Obertshausen war ein voller Erfolg und wurde von den Besuchern gefeiert.

 Ball zum 25jährigen Jubiläum im Bürgerhaus

Eröffnet wurde der Jubiläumsball mit dem Einzug der Musikgruppe Banda de Tambores y Cornetas Virgen del Carmen aus Alguazas die den Bürgern von Hausen schon einen Vorgeschmack des Festzuges gab indem sie den Weg von der TGS Hausen zum Bürgerhaus zu Fuß und mit Musik zurücklegte.

Da es unser Vorsitzender Luis Galvez dem Verein seit 25 Jahren vorsteht und ohne ihn so manches Fest nicht möglich gewesen wäre und der trotz vielfältiger zusätzlicher Aktivitäten immer viel Zeit für den APF Obertshausen investiert, hat sich der Vorstand und die Mitglieder bei ihm und seiner Frau Ana sehr herzlich bedankt und ein Präsent überreicht, auch in der Hoffnung das er uns noch viele Jahre als Vorsitzender erhalten bleibt.

Der Bürgerhaussaal war ausverkauft und der Verein musste sogar noch Tische und Stühle zusätzlich aufstellen um allen Gästen Platz zu bieten.

Die Stimmung war großartig und es wurde bis zum frühen Morgen getanzt und gefeiert.

 Frühschoppen, Festumzug und Ausklang der Feierlichkeiten

Am Sonntag begann die Jubiläumsfeier mit einem Frühschoppen und einem typischen spanischen Frühstück mit Churros con Chocolate.

Derart gestärkt begab man sich zum Aufstellungsplatz des Festzuges in den Samerwiesen von wo der Zug dann pünktlich um 14:00 startet und seinen Weg durch Hausen nahm. An diesem Festzug beteiligten sich weit über 30 Vereine aus Obertshausen und Umgebung.

Angeführt wurde der Festzug von der Musikgruppe aus Alguazas, die trotz des zur gleichen Zeit in ihrem Heimatort stattfindenden Stadtfestes, den Weg nach Obertshausen gefunden hat. 

Gefolgt wurde dann mit einem Motivwagen des Magistrats der Stadt Obertshausen und dem spanischen Elternverein.

Danach folgten die Gruppen der vielen Zugteilnehmer aus Obertshausen und Umgebung......

.... die nach dem Zugende vor dem Bürgerhaus in Hausen noch bis spät in die Nacht gemeinsam mit dem spanischen Elternverein ein fröhliches Fest feierten. Hier traten noch Gruppen der verschiedensten Nationalitäten auf, bis zum Höhenpunkt des Jubiläumsfestes ein großes Feuerwerkwerk gestartet wurde.

Dann sehen wir uns spätestens zu 50 Jahr Feier des spanischen Elternvereins wieder, oder bei den vielen Festen die noch vor uns liegen. Schauen sie einfach in unseren Veranstaltungskalender.

Wir möchten uns bei allen Helfern und Vereinen bedanken, die mit dazu beigetragen haben das Jubiläum des spanischen Elternvereins in diesem Rahmen zu feiern. Der besondere Dank geht an die Helfer die unermüdlich im Einsatz waren, sei es an der Kasse, den Speisen oder den Getränken sowie den vielen Helfern im Hintergrund die für einen reibungslosen Ablauf des Festes gesorgt haben. Ohne diese vielen Personen wären solche Festtage nicht möglich. Ein großes Danke Schön auch an den Festausschuss der diese ganzen Veranstaltungen geplant und organisiert hat. Weiterhin möchten wir uns bei allen Teilnehmern des  Festzuges bedanken, die damit wieder einen Höhepunkt in Obertshausen gesetzt haben.

Unseren Freunden aus Alguazas in der Provinz Murcia in Spanien, der Gruppe Banda de Tambores y Cornetas  Virgen del Carmen ein großes Danke Schön, das sie trotz des gleichzeitig in ihrem Heimatort stattfindenden Stadtfestes den Weg nach Obertshausen gefunden haben und erst nach ihrer Rückkehr daran teilnehmen. Auch der Delegation der Städte Alguazas und Caravaca de la Cruz ein Danke, das sie nach Obertshausen gekommen sind um gemeinsam mit uns zu feiern.

Am Schluss gilt unser besonderer Dank an alle Bürgerinnen und Bürger aus Obertshausen, denn ohne Ihre Beteiligung als Besucher des Waldfestes, des Jubiläumsballs, des Festzuges und der anschließenden Feier wären solch tolle Festtage nie zustande gekommen und dies trotz der Wetterlage.

 

Mehr Fotos finden Sie in unserem Fotoalbum !

Pressestimmen:

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Obertshausen fest in spanischer Hand

Ball, Frühschoppen, Vorführungen und Feuerwerk: Der 25-jährige Elternverein feiert ein Fest, das alle Rekorde bricht

Obertshausen (M.) - Mit Superlativen halten sich Berichterstatter lieber zurück. Doch was der spanische Elternverein anlässlich seines 25-jährigen Bestehens in den vergangenen acht Tagen auf die Beine gestellt hat, das bricht ohne Zweifel alle Rekorde. Bereits das traditionelle Waldfest am vergangenen Wochenende versetzte erfahrene Vereinsvertreter in Staunen. Der Festzug am Sonntag und vor allem die Feier am Bürgerhaus stellte alles bisher Dagewesene in den Schatten.

Alte Hausener bekräftigten den Eindruck: Nie zuvor hatten sich so viele Leute vor der gut‘ Stubb‘ der Stadt versammelt! Nicht Hunderte trafen sich dort am Sonntag, die Zahl geht in die Tausende. Eine Überraschung bildete auch der farbenprächtige und fröhliche Lindwurm, der sich am Nachmittag von Süd nach Nord durch Hausen zog. Nur die wenigsten Häuser waren geschmückt, wie es ein alter Brauch vorsieht. Doch ungezählte Bewohner säumten die Seligenstädter- und Friedrich-Ebert-Straße, um dem seltenen Spektakel beizuwohnen.

Spätestens beim Anmarsch der bunt Gewandeten vom Lämmerspieler Carneval-Verein lag so manchem geübten Besucher des Fasnachtszuges ein "Helau!" auf den Lippen. Die passende Idee entsprang einmal mehr dem Motor der Feierlichkeiten - und des Anlasses der Veranstaltungen, dem Mitbegründer und Ersten Vorsitzenden des Elternvereins, Luis Galvez.

Nach all den Gratulationsreden am Samstagabend hob Jörg Schumacher, jetzt Zweiter Vorsitzender der "Asociacion de Padres de Familia", die Verdienste des außergewöhnlich engagierten Spaniers hervor. Seine Vorstandskollegen überreichten Galvez und seiner Frau Ana einen Gutschein für eine Reise zur Erholung. Vom Jubiläumsball über den Festzug bis zum Bühnenprogramm vorm Bürgerhaus schmetterte die "Banda de tambores y cornetas", 70 Jungen und Männer aus Alguazas bei Murcia in Südostspanien, Märsche ihrer Heimatregion sowie moderne Arrangements flotter Titel.

Die Gäste saßen zweimal 48 Stunden im Bus, um dieselbe Zeit Obertshausen zu begeistern. Und das, obwohl zu Hause die traditionellen Fiestas laufen! Zwei Stadträte begleiteten die Kapelle, und Bürgermeister Domingo Aranda kam mit dem Stadtrat für Tourismus aus Caravaca de la Cruz zum Gratulieren. Mit dem Städtchen in der Region Murcia verbindet Obertshausen ein Freundschaftvertrag, der nach gegenseitigen Besuchen im Jahr 1987 geschlossen wurde.

Jetzt liegen den Obertshausenern gleich zwei Einladungen vor - nach Alguazas und nach Caravaca. Trotz frischer Temperaturen harrten die Besucher am Sonntagabend bis zum Feuerwerk aus, das die Jugendgruppe des spanischen Elternvereins organisiert hatte. Ein ausführlicher Bericht über das Jubiläumsfest folgt.

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Ein junger Bläser aus Alguazas in Aktion.

Offenbach-Post vom 07. Juni 2006

"Die Mission Integration ist gelungen"

Spanischer Elternverein zieht positive Bilanz seines Jubiläumsfestes/Viel Lob und Dank

Obertshausen  (M.)    Erst vor zwei Jahren schlängelte sich anlässlich des Stadtjubiläums ein festzug durch die Stadt. Auch damals waren es die südländischen Vereine, die mit dieser Idee Hunderte bewegten. Am Sonntag machten sich wieder mehr als 30 Gruppierungen auf die Beine, unzählige Zuschauer säumten den Weg durch Seligenstädter und Friedrich-Ebert-Straße, und das bei strahlendem Sonnenschein. Mit einem solchen Erfolg hat niemand gerechnet, doch die Aktiven des 25-jährigen spanischen Elternvereins haben sich den enormen Zuspruch regelrecht erarbeitet.

Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stand die "Banda de tambores y cornetas" aus Alguazas, einer Kleinstadt in der Provinz Murcia. 70 Männer und Jungen marschierten mit trommln und Trompeten unüberhörbar durch die Straßen und ins Bürgerhaus. Insgesamt 48 Stunden Busfahrt nahmen sie auf sich, um kaum länger an ihrem Ziel zu weilen.

Dank gilt freilich auch den Gruppen, die am Umzug teilnahmen, den großen Traditionsvereinen mit ihren schweren, kostbaren Fahnen, den Kulturgruppen mit ihren Trachten, den Tänzern, der feuerwehr und dem TGS Blasorchester. Hunde- und Geflügelzuchtverein führten ihre Tiere durch die Straßen, die Lämmerspieler Karnevalisten ihre abgedankte Prinzessin.

Der Magistrat ließ sich im Pferdewagen fahren, die Festpräsidenten "Don Roberto" Roth und "Don José" Seib winkten eifrig aus einem Bentley. Ein großer Bahnhof erwartete alle vor dem Bürgerhaus, "Alegria del Sur" und "Sabor Andaluz" des spanischen Elternvereins tanzten Rumbas und Sevillianas, auch "Alegria de Rodgau" und die Mädchen und Jungen des Türkisch-Deutschen Kultur- und Freundschaftvereins traten auf. Die Formation der größten türkischen Folkloregruppe Hessen zeigte Tänze aus der Region Kafkas. Die Jugendgruppe der Veranstalter zündete zwischen den flotten und modern arrangierten Takten der Band "Ardillita" ein Feuerwerk.

"Wir betrachten die Mission Integration als gelungen", fasste Elternvereinsvorsitzender Luis Galvez zusammen. Gemeinschaftsgefühl und viel Spaß erkannte Festpräsident und Bürgermeister Bernd Roth in den Festen, der Verein sei aus dem Kulturleben der Stadt nicht mehr wegzudenken. Seib lobte die "Obertshausener Integrationsfigur" Galvez, die nun seit ebenfalls 25 Jahren an der Spitze des Jubelvereins stehe. Galvez betonte, dass dieses große Fest nur durch die Mithilfe vieler Vereine, der Stadt und vieler Helfer aus dem Bauhof möglich war.

 

Heimatbote vom 08.06.2006

Mission Integration gelungen

Viele Komplimente für die Arbeit des Spanischen Elternvereins

Obertshausen (pro) Wem das Bürgerhaus und der Rest der Stadt am Wochenende spanisch vorkam, der lag absolut richtig. Der spanische Elternverein „Asociacion de Padres de Familia“ setzte die Feierlichkeiten zu seinem 25-jährigen Bestehen fort und hüllte einen ganzen Stadtteil in rot-gelb. Der Jubiläumsball am Samstagabend dokumentierte die hohe Wertschätzung, die der Verein auf allen Ebenen genießt. Fortan auch bei seinen Landsleuten aus der Region Murcia, die mit der „Banda de tambores y cornetas“ aus Alguazas vertreten war.

Die 70 Männer und Jungen in ihren dunkelblauen, militärischen Uniformen gewannen die Aufmerksamkeit der Obertshausener mit Trommeln und Trompeten. Sie pflegen die traditionelle spanische Marschkultur, wie sie bei den Fiestas in Alguazas zu Ehren der Jungfrau Carmen gepflegt werden. Den Festabend an der Tempelhofer Straße eröffnete die Kapelle bereits vor der Turngesellschaft an der Aachener Straße, wo die Gruppe seit Freitagabend untergebracht war.

Mit flotten Arrangements bekannter Melodien marschierten die „Banda“ bis in den Saal und begeisterte die Festgesellschaft samt der zahlreichen Repräsentanten aus der heimischen Politik und Vereinswelt. Unter ihnen befanden sich auch die Stadträte Antonia Medina und Blas Ruiz Perez aus Alguazas sowie Bürgermeister Domingo Aranda und der Stadtrat Gonzalo Lopez aus Caravaca de la Cruz, der Heimatstadt des Vorsitzenden des Elternvereins, Luis Galvez. Mit ihr verbindet Obertshausen ein Freundschaftsvertrag, der während der spanischen Woche des Kreises Offenbach 1987 abgeschlossen wurde. „Eigentlich könnten wir den 43. Geburtstag feiern“ wies Galvez auf die beiden Vorgängervereine hin, das spanische „Centro“ ab ´63 und den „Futbol Club“, der darauf folgte. „Ich betrachte die Mission Integration als gelungen“, fasste Luis Galvez zusammen. Donnernder Applaus bestätigte ihn. Hessens Europaminister Volker hoff dankte für die enorme Leistung, durch die spanische Mitbürger mit Deutschland und der deutschen Sprache vertraut gemacht wurden. Das „Optimum an gegenseitigem Verstehen“ sei erreicht. Hoff wies auf den Wandel hin, dass mittlerweile mehr Deutsche in Spanien leben als umgekehrt.

Erster Kreisbeigeordneter Carsten Müller hob den Einsatz des Elternvereins in Fragen der Bildung hervor. Die Mitglieder hätten aber auch südländische Lebensart- und freude mitgebracht und zahlreiche Veranstaltungen des Kreises mitgestaltet, so den Europatag, der am kommenden Sonntag am Bürgerhaus steigt. Die Verbundenheit der Spanier zu Obertshausen beobachtete Bürgermeister und Festpräsident Bernd Roth.

Die Mitglieder versprühten „großen Spaß, feste auszurichten und Kontakte zu knüpfen“. Die „Asociacion“ sei aus dem Vereinsleben der Stadt nicht mehr wegzudenken. Roth-Vorgänger und Präsidenten-Kollege „Don José“ Josef Seib wies auf den Einsatz von mitgliedern des Jubelvereins bei Feiern anderer Gruppierungen hin. „Sie sind manchmal aktiver als die Gastgeber“. Der ehemalige Bürgermeister lobte Galvez als „Obertshausener Integrationsfigur“.

Dessen Stellvertreter Jörg Schumacher wies auf das persönliche Jubiläum des Mitbegründers hin, der Erste Vorsitzende führe die Gemeinschaft bereits seit der Gründung. Seit 1981 setze er sich für die Idee der Pflege und der Vermittlung der spanischen Kultur ein. Der Vorstand bereitete dazu einen Gutschein, mit dem sich der Leiter mit seiner Frau Ana einen Urlaub gönnen kann. Stehende Ovationen im voll besetzten Saal unterstrichen die Laudatio.

Bürgermeister Aranda aus Caravaca erinnerte an die Zeit, als viele Bewohner seiner Stadt in Obertshausen eine neue Heimat fanden. Er ebnete der Jugend des Jubelvereins einen besuch zu den einwöchigen festen zu Ehren der Weinpferde und des doppelarmigen Kreuzes Anfang Mai des kommenden Jahres. Ein schneidiges Gratulationscorps entsendete die Tanzsportabteilung des TGS Hausen mit einem südländisch angehauchten Medley, mit Paar- und Formationstanz. „Gitanas del Sol“, die älteste Folkloregruppe des Elternvereins, präsentierte ganz in rot ihr neues Programm in modernem Stil.

Den mitternächtlichen Höhepunkt bildeten drei brasilianische Samba-Tänzerinnen, die unter farbenprächtigem Kopfschmuck die Hüften vibrieren ließen. Für Bewegung im Saal sorgte auch die junge Gruppe Alma, die Folklore von der iberischen Halbinsel und Südamerika in aktuellen Gewändern präsentierten.

 

Heimatbote vom 08.06.2006

Spanisches Temperament sorgt für Stimmung vom Feinsten

Zünftige Fiesta mit Festzug und Feuerwerk zum 25. Vereinsgeburtstag

Obertshausen (pro) Kaum jemand hat in den vergangenen Jahrzehnten mehr Menschen im wahrsten Sinne auf die Beine gebracht als der spanische Elternverein. Mehr als 30 Gruppen beteiligten sich am Festzug, hunderte säumten die Straßen im Stadtteil Hausen. Die Zahl der Gäste am Bürgerhaus geht in die Tausende. Dazu strahlte die Sonne vom Himmel, wie es die Bevölkerung seit Wochen nicht mehr gesehen hat.

Die „Banda de tambores y cornetas“ aus Alguazas gab den Takt an, marschierte im spanischen Schleifschritt voran. Ihr folgte eine Pferdekutsche mit einigen Magistratsmitgliedern, ausgestattet mit Mineralwasser und Rotwein. Die Festpräsidenten Robert Roth und Josef Seib lehnten sich im Bentley zurück, der Vorstand der „Asociacion de Padres de Familia“ kam in breiter Front daher. Die Folkloregruppen der Veranstalter sowie aus Hanau und Rodgau und der Vbw-Kurs Spanisch bildeten mit ihren bunten Kleidern und den Fahnen der spanischen Provinzen ein farbenprächtiges Bild.

In ihren Trachten und Uniformen waren auch die Schützen von St. Hubertus und die Feuerwehren dabei, die ihre neuen Fahrzeuge vorstellten. Der Deutsch-Türkische Kulturverein trug Kostüme, die Lämmerspieler Karnevalisten kamen gar blumig bunt verkleidet. Die Sängerlust gab unterwegs heitere Ständchen, die Sängervereinigung chauffierte ihren Ehrenvorsitzenden im Cabrio. Yorkshire Terrier Siggi begleitete den Volkschor Germania, der Schäferhunde-Verein und die Geflügelzuchtvereine präsentierten ihre Tiere an der Leine und in Volieren. Im Mittelfeld winkten die Diana—Schützen, Rainbow Riders und Line Dancer der TGO. Die Fußballer der Teutonia warben in rot-weiß für ihr 100-jähriges Jubiläum im kommenden Jahr, auch der Turnverein Hausen, die Kickers und der FC Oberschlesier waren mit von der Partie. Die Tänzer und das Blasorchester der Turngesellschaft bilden das festliche Finale des fröhlichen Zuges.

Der HK Croatia und er Türkisch-Deutsche Kultur- und Freundschaftsverein traten auf der Bühne am Bürgerhaus auf, ihre Gruppe „Biseri Diaspore“ und ein teil der größten türkischen Folkloreformation Hessens waren dabei. Außerdem südamerikanische Volksmusik der Gruppe „Los Copihues“ und die Tänzerinnen des Elternvereins. Flotte Stimmung brachte die junge Band „Ardillita“ bis kurz vor Mitternacht, zuvor zündete die Jugendgruppe der Spanier ein Feuerwerk zum Finale.